Antifaschistische Gruppe Südthüringen
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Kameradschaft Zella-Mehlis goes Anti-Antifa

In den letzten Monaten konnten in Zella-Mehlis vermehrt Anti-Antifa-Aktivitäten bemerkt werden. Wir dokumentieren eine Pressemitteilung, zeigen einige Neonazis, die schon versuchten auf linken Veranstaltungen zu intervenieren und stellen klar, dass wir uns nicht einschüchtern lassen!


12.12.06 - AGST-PM

PRESSEMITTEILUNG

Betreff: Neonazis bedrohen Südthüringer AntifaschistInnen

Das Auftreten organisierter Neonazis in Südthüringen gegenüber AntifaschistInnen wird seit Jahren aggressiver und offensiver. Die immer selbstbewusster werdenden Neonazis, deren physische Gewaltausübung für viele Opfer schon lange zum Alltag gehört, entdeckten jüngst eine weitere Form des „Kampfes“ gegen ihre politischen Gegner: Verbale Einschüchterung und Bedrohung. Die so genannte Anti-Antifa-Arbeit stellt einen neuen Schwerpunkt rechtsextremer Aktivitäten im Raum Südthüringen dar.
Die Kameradschaft Zella-Mehlis veröffentlichte im Oktober 2006 auf ihrer Homepage eine Sonderseite, die sie dazu nutzt Menschen die vermeintlich oder wirklich Engagement gegen Rechtsextremismus zeigen, zu diffamieren. Die Menschen (JournalistInnen, PDS’lerInnen und vermeintliche AGST’lerInnen) werden zwar bisher nicht offen diskreditiert, sondern irnonisch verspottet, jedoch auch nur um den legalen Schein zu wahren.
Ende Oktober 2006 veröffentlichten Neonazis eine Homepage, auf der sie Bilder einer antifaschistischen Demonstration in Zella-Mehlis veröffentlichten, die teilnehmenden AntifaschistInnen diffamierten und unterschwellig zu Gewalt gegen diese aufriefen. Nur durch das Eingreifen von engagierten Menschen konnte eine Löschung der Seite bewirkt werden.
Mitte November schrieben eben jene RechtsextremistInnen die Antifaschistische Gruppe Südthüringen (AGST) per e-Mail an. Der Betreff lautete: „Wir haben euch in der Hand“. In der e-Mail wurden vermeintliche Linke, die die Neonazis der AGST zurechneten, namentlich bedroht. Das Fortsetzen der Anti-Nazi-Arbeit hätte für die AntifaschistInnen Folgen, drohen die Verfasser der e-Mail. Weiterhin fordern die anonym auftretenden Neonazis einen „fairen politischen Kampf“. Stefan Müller, Sprecher der Antifa Südthüringen stellte klar: „Wer die Opfer des Holocaust verleugnet, verhöhnt und das vierte Reich erschaffen will, der muss an Realitätsverlust leiden, wenn er oder sie einen „fairen politischen Kampf“ fordert. Wir, die Antifaschistische Gruppe Südthüringen lassen uns nicht einschüchtern. Wir setzen den Kampf gegen jegliche Formen des Faschismus fort und zwar offensiv, entschlossen und auf allen Ebenen.“

ENDE PRESSEMITTEILUNG


Anti-Antifas aus dem Umfeld der Kameradschaft



Alle drei abgebildeten Personen tauchten bereits auf antifaschistischen Veranstaltungen auf und versuchten, teilweise mit Erfolg, Informationen über den politischen Gegner zu sammeln.

Wer Informationen über die hier abgebildeten Neonazis hat, erreicht uns per e-Mail --> agst@riseup.net

Die Antifaschistische Gruppe Südthüringen stellt klar: Wir lassen uns nicht einschüchtern und führen den Kampf gegen Faschismus weiterhin konsequent und entschlossen auf allen Ebenen, mit allen Mitteln!

Antifa ist der Kampf ums Ganze!

Antifaschistische Gruppe Südthüringen




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